Arbeiten mit SnapPap

Was ist SnapPap?

SnapPap ist ein waschbares Papier aus einer Papier-Kunststoff-Mischung. Das Material enthält kein Pentachlorphenol, PVC oder BPA und ist weder umwelt- noch gesundheitsschädlich.

Da es nach dem Waschen einer Art Leder ähnelt, spricht man hier auch von einem veganen Leder. Die Lederoptik wird besonders nach dem Waschen deutlich. Um den Effekt noch etwas zu verstärken, kannst du das Material vor dem Waschen zusammenknüllen.

Der Vorteil an diesem Material ist, dass es reißfest ist und nicht ausfranst.

Was kann ich damit machen?

Ansich sind der Kreativität hier keine Grenzen gesetzt. SnapPap lässt sich vernähen, plotten, bekleben, mit Farbe oder Flexfolie bedrucken, bemalen, bestempeln, stanzen, prägen oder mit Flock bebügeln.

Was muss ich beim Nähen beachten?

Je nachdem was du nähen willst, kann es von Vorteil sein, das SnapPap vorher zu waschen. Dadurch wird es weicher und lässt sich somit besser verarbeiten. Waschen lässt sich SnapPap bei 40° (laut Herstellerangaben bis max. 60°). Da das Material nicht fusselt und abfärbt, kann es problemlos mit anderer Wäsche gewaschen werden. Das Material lässt sich ebenso bedenkenlos im Wäschetrockner trocknen.

Beim Plotten, Stanzen, etc. ist es dagegen sinnvoller das Material nicht zu waschen.

Beim Nähen solltest du einen langen Stich auswählen, damit die Pappe nicht einreist. Ich arbeite mit einer Stichlänge von 3,5. Ansonsten musst du nichts besonderes beachten.

Beim Schneiden kannst du zu Cutter, Rollschneider oder Schere greifen. Stoffscheren können allerdings abstumpfen – deswegen greif lieber zur normalen Papierschere.

 

 

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